3. Unternehmertreff 2019

3. Unternehmertreff 2019

3. Unternehmertreffen

mit Betriebsbesichtigung bei der Firma Feinguss Blank in Riedlingen

 

Der Parkplatz vor dem Bürogebäude der Fa. Blank smartGUSS in Riedlingen war am vergangenen Dienstag zum dritten Unternehmertreff sehr schnell gefüllt. Fast 30 Unternehmer aus der Region kamen auf Einladung des Unternehmertreff SÜD nach Riedlingen, um die Firma Blank zu besichtigen. Herr Blank erwartete uns bereits im Besprechungsraum und führte in die langjährige Geschichte und das Werden der Firma Blank ein. Nachdem alle Unternehmer die Einwilligung für die Fotonutzung unterschrieben hatten und mit Kopfhörer ausgerüstet waren, begann die Führung. Begonnen wurde beim ersten Arbeitsschritt und so konnten die Unternehmer alle Schritte der Produktion bis zum Endprodukt miterleben. Bei den einzelnen Arbeitsschritten wurde angehalten und Hr. Blank erklärte den Vorgang detailliert. Sehr viele Einzelschritte sind notwendig, bis das Endprodukt fertig gestellt ist; dabei geht das Produkt durch sehr viele Hände und wird ständig auf Qualität geprüft. Die Teilnehmer konnte einen Live-Abguss von flüssigem Metall hautnah miterleben und waren begeistert und überrascht. Am Ende der Führung war noch Platz für Fragen, die Herr Blank gerne beantwortete.

AltBAUPartner Oberschwaben besuchen BAU 2019 in München

AltBAUPartner Oberschwaben besuchen BAU 2019 in München

BAU 2019: Angebote für Handwerker, Planer, Architekten und Ingenieure  

Das Netzwerk der AltBAUPartner Oberschwaben wird auch in 2019 wieder die BAU in München besuchen.

Der Gewerke übergreifende universelle Ansatz der BAU, Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme, macht sie zum wichtigsten Branchentreffpunkt für alle, die professionell mit dem Planen und Bauen zu tun haben. Dabei ist die BAU nicht nur für Planer und Architekten die wichtigste Informations- und Kommunikationsplattform – sie bietet auch dem Bau- und Ausbaugewerbe, das mit 37 Prozent den größten Besucheranteil stellt – zahlreiche spezifische Angebote und Veranstaltungen.

Treffpunkt Handwerk – unter diesem Motto bündelt die BAU seit Jahren ihre spezifischen Angebote für Handwerker. Örtlich war der TH bisher in der Halle B0 platziert, 2019 wandert er nun in die neue Halle C6 zu den Bauwerkzeugen. Damit ist der TH endlich in seiner „natürlichen Umgebung“ platziert, genau dort, wo garantiert jeder Bauhandwerker während seines Besuchs auf der BAU vorbeikommt.

Die Besucher erwartet dort u.a. ein spannendes Vortragsprogram, das speziell auf die Bedürfnisse der Handwerker zugeschnitten ist. Die Themenpalette ist bunt und vielfältig. Digitalisierung, Smart Home, Dämmung, Lüftung, Brandschutz, Farbe, Social Media, Frauen im Handwerk, Nachwuchs/Fachkräftemangel – praktisch alle Themen, die dem Bauhandwerker auf den Nägeln brennen, kommen zur Sprache.

Auch die Sonderschauen der BAU wenden sich in erster Linie an Planer und Ingenieure. Die BAU arbeitet dabei mit Partnern aus Forschung und Wissenschaft zusammen. Bei der Sonderschau „Lebensräume der Zukunft: digital, nachhaltig, smart“ ist das die Fraunhofer Allianz Bau. Deren 14 Institute zeigen innovative Lösungen und Produkte aus der Fraunhofer-Bauforschung. Themenschwerpunkte sind Digitalisierung, „neue Nachhaltigkeit“, erneuerbare Materialien sowie smarte Gebäude und Quartiere. Das ift Rosenheim, ein weiterer Partner, präsentiert eine Sonderschau zum Thema „Bauelemente TripleS – Smart / Safe / Secure“. Die Sonderschau zeigt den Einsatz intelligenter Bauelemente, Antriebe, Sensoren sowie Sicherheitssysteme.

 

Sie möchten auch dabei sein, so melden Sie sich bitte auf unserem Kontaktformular.

Nachhaltige Stadt Riedlingen und die AltBAUPartner Oberschwaben e.V. präsentieren: Das Sanierung(s)Mobil Baden-Württemberg

Nachhaltige Stadt Riedlingen und die AltBAUPartner Oberschwaben e.V. präsentieren: Das Sanierung(s)Mobil Baden-Württemberg

Am Sonntag, 14.10.2018 ab 13 Uhr vor dem Rathaus in Riedlingen – Die Modernisierungs-Tour 2018 mit Bauingenieur und Entertainer Ronny Meyer

Der Nachhaltigen Stadt Riedlingen und den AltBAUPartner Oberschwaben ist es gelungen, das Sanierung(s)Mobil Baden-Württemberg in den Südwesten zu holen. In der rollenden Energiesparausstellung werden die wichtigsten Energietechniken für zukunftsfähige Altbauten anschaulich gezeigt. Jetzt macht das Mobil des Informations- und Beratungsprogramms Zukunft Altbau gemeinsam mit dem Energieberater, Autor und Musiker Ronny Meyer Halt in Riedlingen. Am Oktober können sich Besucher von 13 bis 18 Uhr vor dem Rathaus über mögliche Energieeinsparmaßnahmen informieren. Eine persönliche Beratung erhalten sie von Ronny Meyer sowie von Mitgliedern des Netzwerkes AltBAUPartner Oberschwaben e.V.

Auf Achse für die Energiewende im Haus – Sanierung mobil gezeigt

Im Inneren des Mobils werden verschiedene Thementafeln präsentiert. Neben Informationen zu modernen Heizsystemen und Solaranlagen sowie Lüftungsanlagen inklusive Wärmerückgewinnung gibt es Erläuterungen zu Innen- und Außendämmung, Wärmeschutzfenstern und Bauen ohne Wärmebrücken. Besucher können sich außerdem sportlich betätigen und über einen Stepper und eine Anzeigentafel die 10 Stufen einer erfolgreichen Sanierung erklimmen. Eine energetische Sanierung kann den Energieverbrauch eines Gebäudes im Einzelfall um bis zu 90 Prozent reduzieren. Sie erhöht nicht nur den Wohnkomfort, sondern führt auch zu dauerhaften Einsparungen bei den Kosten für Heizung und Strom. Das Sanierung(s)Mobil Baden-Württemberg ist ein begehbarer Ausstellungspavillon, der sich den Fragen der energetischen, zukunftsfähigen Altbausanierung widmet. Auf Informationstafeln werden verschiedene Techniken praktisch für Bürgerinnen und Bürger veranschaulicht und erklärt:

Techniken:

  • zur Heizwärmeerzeugung, -verteilung und -speicherung,
  • Heizwärmeübergabe,
  • Lüftung,
  • solaren Energiegewinnung und -speicherung

Die Energieberater der AltBAUPartner Oberschwaben am Mobil beraten u.a. zu folgenden Themen:

  • Gebäudehülle,
  • Dämmung,
  • energiesparende Fenster,
  • Wärmebrücken und
  • Luftdichtheitsanschlüsse

 

Entertainment und Initialberatung 

Das eigens konzipierte, ganztägige Unterhaltungsprogramm rund um alle Themen der energetischen Sanierung mit Ronny Meyer ist eine Mischung aus Entertainment und Initialberatung für Eigenheimbesitzer. Es reicht von Heizungs-Schnellchecks über Vorträge bis hin zu Initialberatungen durch die Gebäudeenergieberater des Netzwerks der AltBAUPartner.

Die Besucher erwartet vor dem Rathaus ein informatives Vortragsprogramm, u. a. „Energiespar-Irrtümer ausgeräumt – 10 Mythen, 10 Richtigstellungen“ sowie ein Sanierungsquiz. Weiterhin stehen Ihnen die Mitglieder des Netzwerkes AltBAUPartner Oberschwaben e. V. im Rahmen einer kleinen Baumesse für Ihre Fragen rund um das Thema Bauen und Sanieren zur Verfügung. Hier können auch Produktmuster, Modelle und vieles mehr angeschaut und angefasst werden.

Zusammen stärker sein:

Zusammen stärker sein:

Zusammen stärker sein: Kooperation der BWHM GmbH und der AltBAU Partner Oberschwaben e.V.

Am 8. Mai fand in Riedlingen das 5. Unternehmertreffen der AltBAUPartner e. V.  dieses Jahr statt.

Dieses Unternehmertreffen war auch der Auftakt für die neue Kooperation zwischen der Beratungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft für Handwerk und Mittelstand BWHM GmbH und dem AltBAUPartner e. V.

Die BWHM GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft des Baden-Württembergischen Handwerktages und steht dem Mittelstand und dem Handwerk als vertrauensvolle und zuverlässige Unternehmensberatung zur Verfügung. Dabei stehen die Themen Zertifizierung, Gründung und Nachfolge sowie Unternehmensführung und -entwicklung im Vordergrund.

Wie genau das funktioniert, darüber hat Martin Träuble von der BWHM GmbH referiert. Gemeinsam mit seinem Kollegen Michael Keck wird er in Zukunft gemeinsam mit den AltBAUPartner e. V. gemeinsame Veranstaltungen planen, neue Themen im Bereich Handwerkerbildung erarbeiten und die Mitglieder der AltBAUPartner e. V. bei Beratungsthemen unterstützen. Als ein Leuchtturmprojekt soll zusammen versucht werden, einen ERFA-Tisch zu initialisieren.

Auch Eva-Maria Moser, die neue Wirtschaftsförderin der Stadt Riedlingen war von der Kooperation begeistert und hat auch von Seiten der Stadt Riedlingen Ihre Unterstützung angeboten.

Das Konzept ist auch bei den 17 Teilnehmern wieder gut angenommen worden. Uwe Greiner von der CATO GmbH findet, dass die Kooperation mit der BWHM GmbH ein toller Erfolg ist. Die Präsentation von Herrn Träuble gab viele Anstöße und Idee für Projekte in Baden-Württemberg.

Es konnte auch zwei neue Unternehmerinnen begrüßt werden, die sich gerade in der Gründungsphase befinden. Sie sind über die Google-Suche auf die regelmäßigen Unternehmertreffen der AltBAUPartner e. V. gestoßen und konnten schon erste Kontakte knüpfen.

Auf dem Laufenden bleiben – das neue Bauvertragsrecht zum 01.01.2018

Auf dem Laufenden bleiben – das neue Bauvertragsrecht zum 01.01.2018

Zum gestrigen Vortrag von Frau Rechtsanwältin Seichter-Mäckle aus Laupheim kamen 20 Unternehmer aus dem Baubereich auf Einladung der AltBAUPartner Oberschwaben e.V. nach Grüningen in den Adler.

Nach der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Norbert Koch konnten sich die Unternehmer wie bei den monatlichen Unternehmertreffen gewohnt, den anwesenden Kollegen kurz vorstellen und ihre Dienstleistungen empfehlen.

Frau Rechtsanwältin Seichter-Mäckle – selbst auch Netzwerkmitglied – referierte über die Neuerungen im Bauvertragsrecht ab 2018 in gewohnter, lockerer und verständlicher Form trotz trockenem Thema. Die geänderten Paragraphen im BGB wurden anhand Fallbeispielen nachhaltig erklärt, so dass die Anwesenden die Gesetzestexte leichter verstehen konnten.
Kurze Übersicht aus dem Inhalt:

Das Gesetz führt zu
  1. einer Änderung kaufrechtlicher Regelungen,
  2. Änderungen des allgemeinen Werkvertragsrechts,
  3. Neuregelungen zum Bauvertragsrecht,
  4. Neuregelung des Verbrauchervertrages,
  5. Neuregelung des Architekten- und Ingenieurvertrages und zur
  6. Neuregelung des Bauträgerrechts.

 

Einige wichtige Änderungen sollen nachfolgend ohne den Anspruch auf Vollständigkeit kurz dargestellt werden.

1. Änderungen im allgemeinen Werkvertragsrecht
a) Abschlagszahlungen

Beim allgemeinen Werkvertragsrecht wurden Änderungen vorgenommen, dies bei § 632a BGB. Dieser betrifft Abschlagszahlungen.

Die Neuregelung enthält zwei wesentliche, praktisch bedeutsame Änderungen des Anspruchs auf Abschlagszahlungen bei allen Werkverträgen. Wurde bislang die Höhe der Abschlagszahlung danach berechnet, welcher Wertzuwachs auf Seiten des Bestellers durch die bisher erfolgten Leistungen eingetreten ist, wird nunmehr nicht mehr auf den Wertzuwachs abgestellt, sondern ein Anspruch auf Abschlagszahlung in Höhe des Wertes der erbrachten und geschuldeten Leistung vorgesehen. Der Abschlag wird also nunmehr berechnet auf der Basis der vereinbarten Vergütung.

Eine weitere Änderung betrifft die Mängeleinbehalte. Bislang konnte der Besteller Abschlagszahlungen bei Vorliegen von wesentlichen Mängeln der Bauleistung verweigern. Lediglich bei unwesentlichen Mängeln musste ein Abschlag gezahlt werden, dies unter Berücksichtigung eines Leistungsverweigerungsrechts. Nunmehr ist es unerheblich, ob ein wesentlicher oder unwesentlicher Mangel vorliegt. Der Besteller muss in Höhe der trotz Mängel erbrachten Leistungen einen Abschlag zahlen. Er kann in der Regel das Doppelte der Mängelbeseitigungskosten zurückhalten.

b) Abnahmefiktion

Modifiziert werden die Regelungen zur fiktiven Abnahme. Die Abnahme gilt als erfolgt, wenn der Unternehmer nach der Fertigstellung des Werkes eine angemessene Frist gesetzt hat und der Besteller die Abnahme nicht innerhalb der Frist unter Angabe mindestens eines Mangels verweigert.

Bei einem Verbraucher-Besteller gilt dies nur, wenn der Unternehmer dem Verbraucher zusammen mit der Fristsetzung entsprechend belehrt hat. Nach der bisherigen Regelung kam die fiktive Abnahme dann nicht zum Tragen, wenn das Werk in sich nicht abnahmereif war, wenn es also Mängel aufwies. Nunmehr gilt aber die Abnahme selbst dann als erfolgt, wenn zwar objektiv Mängel vorliegen, der Besteller aber innerhalb der vom Unternehmer gesetzten Frist die Abnahmeverweigerung nicht mit entsprechenden Mängeln begründet.

c) Recht der außerordentlichen Kündigung

Bislang fehlte im allgemeinen Werkvertragsrecht das Recht zur außerordentlichen Kündigung. Dieses Recht zur außerordentlichen Kündigung des Werkvertrages wurde mit § 648a (neu) BGB nunmehr eingeführt.

2. Bauvertrag

Durch ein neues Kapitel 2 werden Regelungen zum Bauvertrag eingeführt. Damit werden die bislang in den Regelungen zum Werkvertrag verstreuten Vorschriften zum Bauvertrag zusammengefasst und um weitere Vorschriften ergänzt. Neu aufgenommen wurden Regelungen zum Anordnungsrecht des Bestellers (§ 650b BGB) sowie Vorgaben für die Preisberechnung bei Mehr- oder Minderleistungen (650c BGB). § 650f BGB enthält nunmehr Regelungen über die Zustandsfeststellung für den Fall, dass die Abnahme verweigert wird.

a) Anordnungsrecht des Auftraggebers

Eine der wesentlichsten Änderung beinhaltet § 650b BGB. Bislang fehlte im BGB ein Anordnungsrecht des Auftraggebers für Maßnahmen, die aus seiner Sicht zur Erreichung des vereinbarten Werkerfolgs notwendig sind. Gleiches gilt für das Recht zur Anordnung von Änderungen des Leistungserfolgs insgesamt. Die VOB/B kennt solche Rechte, dem BGB waren diese fremd. Ein solches Anordnungsrecht wird nunmehr auch in den BGB-Bauvertrag eingeführt. Damit korrespondiert die Regelung in § 650c BGB. Danach soll der Unternehmer für Änderungsanordnungen nach § 650b BGB einen Anspruch auf eine zusätzliche bzw. geänderte Vergütung haben.

b) Vergütungsansprüche für geänderte Leistungen

Das Gesetz geht grundsätzlich davon aus, dass sich die Parteien des Bauvertrages über die geänderte Vergütung einigen sollen. Der Unternehmer muss also die geänderte Leistung zunächst einmal berechnen.

Der Paukenschlag bei dieser Regelung ist, dass bei der Berechnung von vereinbarten oder gemäß § 632a BGB geschuldeten Abschlagszahlungen der Unternehmer 80 % einer in einem Angebot nach § 650b Abs. 1 S. 2 BGB genannten Mehrvergütung ansetzen kann, wenn sich die Parteien nicht über die Höhe geeinigt haben. Das bedeutet, wenn der Auftraggeber Änderungsanordnungen trifft, kann der Auftragnehmer ein Nachtragsangebot unterbreiten. Kommt eine Einigung über das Nachtragsangebot nicht zustande, ist der Unternehmer berechtigt, 80 % des von ihm kalkulierten/vorgeschlagenen geänderten Preises bei Abschlagszahlungen mit anzusetzen. Ob tatsächlich ein Vergütungsanspruch in der geltend gemachten Höhe besteht, wird dann auf die Schlussabrechnung verlagert.

Die Besonderheit besteht auch darin, dass dieser Anspruch auf die Abschlagszahlungen in Höhe von 80 % im Rahmen eines einstweiligen Verfügungsverfahrens vor den Landgerichten geltend gemacht werden kann.

c) Zustandsfeststellung

Nach § 650g BGB ist bei einer Abnahmeverweigerung die Zustandsfeststellung vorgesehen. Danach hat der Besteller auf Verlangen des Unternehmers an einer gemeinsamen Zustandsfeststellung mitzuwirken. Diese soll protokolliert und von beiden Seiten unterzeichnet werden. In bestimmten Fällen soll der Unternehmer die Zustandsfeststellung allein durchführen können. Diese Zustandsfeststellung bewirkt dann eine gesetzliche Vermutung, dass darin nicht aufgeführte, offenkundige Mängel erst nach der Zustandsfeststellung entstanden und vom Besteller zu vertreten sind. Das bedeutet, hier werden wiederum die Wirkungen der Abnahme fingiert. Diese Zustandsfeststellung wird ein scharfes Schwert gerade bei der vorzeitigen Beendigung von Bauverträgen oder bei der Verweigerung von Abnahmen sein.

3. Verbraucher-Bauvertrag

Dieser ist geregelt in den §§ 650i ff. BGB (neue Fassung). Der Verbraucher-Bauvertrag ist legal definiert als Vertrag, durch den der Unternehmer von einem Verbraucher zum Bau eines neuen Gebäudes oder zu erheblichen Umbaumaßnahmen an einem bestehenden Gebäude verpflichtet wird. Dieser Verbraucher-Bauvertrag bedarf zwingend der Textform. Des Weiteren ist dem Verbraucher eine Baubeschreibung zu übergeben. Wichtig ist, dass nicht jeder Vertrag über die Erbringung von Bauleistungen ein Verbraucher-Bauvertrag ist. Voraussetzung ist immer, dass es sich um erhebliche Leistungen zur Errichtung oder zur Instandsetzung eines Gebäudes handelt.

Die Besonderheit ist, dass beim Verbraucher-Bauvertrag erhebliche Informationspflichten des Bauunternehmers zu beachten sind. Dazu gehören verbindliche Angaben zum Zeitpunkt der Fertigstellung oder zumindest zur Dauer der Bauausführung.

4. Einführung des Architektenvertragsrecht

Neben der gesetzlichen Definition des Architekten-Ingenieurvertrages wird eine sogenannte Zielfindungsphase mit Vergütungsanspruch eingeführt. Bekanntlich ist immer wieder Streit entstanden über die Frage, ob Vorschläge des Architekten schon als beauftragte Leistungen zu vergüten waren oder aber auch als Akquisetätigkeit anzusehen waren, das mit der Folge, dass der Architekt/Ingenieur für diese Leistungen keine Vergütung beanspruchen konnte. Um hier Klarheit zu schaffen, wurde eine sogenannte Zielfindungsphase eingeführt, die im Einzelnen Regelungen zu den Pflichten der Beteiligten enthält.

5. Änderungen im Kaufrecht

Mit der Änderung von § 439 Abs. 3 BGB soll der Regress eines Unternehmers gegen seinen Lieferanten erleichtert werden. Verbaut ein Unternehmer fehlerhaftes Material, haftet er dem Besteller für die Kosten des Aus- und Einbaus des mangelfreien Materials und auch für die Lieferung des mangelfreien Materials.

Bislang konnte der Bauunternehmer/Handwerker von seinem Lieferanten im Wege der Nacherfüllung die Lieferung mangelfreien Materials verlangen. Auf den Kosten für den Aus- und Einbau blieb er meist sitzen. Nach der Neuregelung des § 439 Abs. 3 BGB ist der Verkäufer von Baumaterialen im Rahmen der Nacherfüllung verpflichtet, dem Käufer auch die Kosten des Aus- und Einbaus zu erstatten.

Im Ergebnis ist festzuhalten, dass seit dem 1.1.2018 und für ab dann abgeschlossene Verträge eine Vielzahl von Änderungen auf die Baubeteiligten zukommt. Gerade im Hinblick auf die Verbraucherverträge laufen Unternehmen möglicherweise Gefahr, ihre Vergütungsansprüche zu gefährden, wenn sie die Pflichten, die ihnen dann auferlegt werden, nicht ordnungsgemäß erfüllen.

Das oberschwäbische Unternehmernetzwerk bedankt sich nochmals bei Rechtsanwältin Seichter-Mäckle für den aufschlussreichen Vortrag zum neuen Bauvertragsrecht.

2. Unternehmertreffen im Häussler Backdorf

2. Unternehmertreffen im Häussler Backdorf

Netzwerken beim Duft von frischen Seelen und Dinnete

Am 6. Februar 2018 haben sich 35 Unternehmerinnen und Unternehmer zum 2. Unternehmertreffen der AltbauPartner im Häussler Backdorf (www.backdorf.de) getroffen. Auf dem Programm stand eine Führung durch den Verkaufsbereich und die Produktion. Anschließend konnten sich die Teilnehmer bei einer praktischen Vorführungen anschauen, wie leckere Seelen und Dinnete entstehen. Dazu gab es vom Bäckermeister noch Tipps & Tricks, wie das Backen auch zu Hause sicher gelingt. Beim Verzehr der frischen Backwaren war dann in gemütlicher Runde wieder ausreichend Zeit zum Netzwerken und Kontakte knüpfen.

Auch die Teilnehmer waren wieder begeistert:

Harald Rauh fand den Abend sehr vielseitig, interessant, unterhaltsam und natürlich lecker. Am Unternehmernetzwerk gefällt ihm der offene Austausch und die Gemeinschaft. Hier trifft man Gleichgesinnte aus den verschiedensten Branchen.

Seht gut, mit tollen Infos, vor allem aus der Region, war das Fazit von Benjamin Hochmuth.

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